Coming-out
Der Begriff kommt vom englischen „coming out of the closet“ – wörtlich „aus der Kammer herauskommen“.
Gemeint ist meist ein persönlicher Weg in zwei Schritten: Zuerst wird man sich der eigenen gleichgeschlechtlichen Gefühle oder der eigenen geschlechtlichen Identität bewusst und lernt, sie anzunehmen. Danach – wenn man so weit ist – erzählt man es nach und nach Familie, Freundeskreis oder Kollegen.
Wie lange das dauert und in welcher Reihenfolge es passiert, ist bei jedem Menschen anders. Wer erst mit 30, 40 oder später an diesem Punkt steht, hat oft schon ein Leben aufgebaut: Partnerschaft, Ehe, Kinder, Beruf. Genau darum geht es bei CO30.
Mehr zum Begriff: Coming-out bei Wikipedia
Coming Out Day – 11. Oktober
Seit 1988 wird jedes Jahr am 11. Oktober der Coming Out Day begangen. Er soll Mut machen, zu sich selbst zu stehen – und sichtbar zu werden, wenn man dazu bereit ist.
Dahinter steht eine einfache Erfahrung: Wer lesbische, schwule, bisexuelle oder trans* Menschen persönlich kennt, hat meist weniger Vorurteile. Jedes Coming-out trägt also ein Stück dazu bei, dass es die Nächsten leichter haben.
Anders als beim Christopher Street Day gibt es an diesem Tag vor allem viele kleine Aktionen von örtlichen Vereinen, Gruppen und Initiativen.
Mehr dazu: Coming Out Day bei Wikipedia